Rhodendren und Azaleen Rhododendren und Azaleen sind eng verwandt. Der Mai wird im Garten nicht zuletzt durch ihre reiche Blütenpracht zum Wonnemonat - kaum ein Ziergarten, der nicht mit diesen Pflanzen besetzt ist und durch ihren Flor bereichert wird. Die ursprünglichen Garten-Azaleen und Rhododendren weisen gelbe und weisse Blüten mit einem großen gelben bzw. orangefarbenen Fleck auf. Sie stammen aus Ostasien, Osteuropa und Nordamerika. Schon 1792 wurde der kaukasische Gelbe Rhododendron (Rhododendron luteum) kultiviert, um 1820 wurde aus China der gelbblütige sommergrüne Rhododendron molle eingeführt, und etwa 1860 kam aus Japan der lachsrote Rhododendron japonicum zu uns. Vorwiegend aus diesen Arten wurden durch zahlreiche Kreuzungen jene farbenprächtigen Hybriden geschaffen, die uns im Mai im Garten so begeistern. Einst wurden Rhododendren und Azaleen in der Fachsprache der Gärtner als sogenannte Moorbeetpflanzen geführt. Der Begriff wies auf die Bodenbedingungen hin, unter denen die Pflanzen im Garten am besten gedeihen: Sie bevorzugen kalkarme, saure Gartenböden mit einem Säuregrad von etwa pH 5 und mögen schattige bis halbschattige, windgeschützte Plätze. Deshalb sind sie bestens geeignet für Gemeinschaftspflanzungen mit tief wurzelnden, schattenspendenden Laub- und Nadelbäumen wie Eiche und Lärche.  | Gartenmax Tipp Rhododendren und Azaleen - werden auch Alpenrose und Almrausch genannt
- gehören wie z..B. Torfgränke und Bärentraube zur botanischen Familie der Heidekrautgewächse
- werden mit ihren Tausenden von Sorten in den Gärtnereien nach Gruppen unterschieden, von denen die wichtigsten die grossblumigen und kleinblumigen, immergrünen und sommergrünen Taxierungen sind.
| | Rhododenron yunnanense | |
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