Rosen als Bodendecker| Als Bodendecker werden solche Pflanzenarten bezeichnet, die sehr dicht gepflanzt werden können und so eine Bodenfläche vollständig einnehmen. Bodendecker minimieren die Gartenpflege, weil man sich auf Deckungsflächen seltener mit der Bodenpflege und dem zeitraubenden Jäten von Unkraut abmühen muss. Deshalb werden bodendeckende Rosen häufig in öffentlichen Parks und Gartenanlagen verwendet; sie sind aber auch für grössere Hausgärten eine Bereicherung. Der Wuchstyp der verschiedenen Bodendecker-Rosen differiert erheblich; es gibt flache, buschig ausgebreitete, aber auch bis zu einen Meter hohe, bogig überhängende Formen. Niedrige Bodendecker-Rosen erreichen etwa 30 bis 50 cm Wuchshöhe und eignen sich besonders gut für die Begrünung von Böschungen. Dafür wählt man flache Sorten wie 'Bassino', 'Immensee' oder 'Magic Meidiland'. Aufrechte, höherwüchsige Rosensorten wie 'Heidetraum', 'Derdinger Sommer' oder 'Mirato' eignen sich bestens für die bodendeckende Kombinationspflanzung mit Stauden. Wachsen stärkere Bodendeckerrosen einmal zu hoch, kann man sie durch radikalen Rückschnitt problemlos stutzen. | | | Gartenmax Tipp Schattengrün Eine der beliebtesten Bodendecker ist das Japan-Schatten-grün. Die Pflanze wird nur 20 cm hoch und gedeiht auch im Vollschatten. Ihr Vorteil: Weil immergrün, deckt sie den Gartenboden auch im Winter mit dekorativem Blattwerk ab. | | | |
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