Salbei - eine dekorative Nutzpflanze | Der am Mittelmeer heimische, heute in ganz Europa angebaute Salbei wird im Garten vor allem als Schmuck- und Gewürzpflanze kultiviert; für die kosmetische und pharmazeutische Industrie hat er wegen seiner aromatischen Öle große Bedeutung, die unter anderem bei der Herstellung von Seifen und Zahnpasten Verwendung finden. Salbei ist ein Halbstrauch mit kantigem, verholzendem Stengel. Die lang-eiförmigen Blätter sind an ihrem Grund flach herzförmig, die oberen dabei fast stiellos. In der Blütezeit im Sommer treibt die 20 - 70 cm hochwachsende Pflanze gestielte lila-, auch rosafarbene oder weisse Blüten, die in Scheinquirlen angeordnet sind. Salbei bevorzugt trockene und kalkhaltige Böden an vollsonnigen Plätzen und wird durch Aussaat im Frühbeet und späteres Auspflanzen angesiedelt, aber auch ungeschlechtlich durch Teilung älterer Exemplare vermehrt. Für medizinische Zwecke werden die Blätter geerntet, am besten vor der Blütezeit. Das Sammelgut wrd dünnschichtig ausgebreitet und in Backofen oder Heizraum schonend bei 35 - 40°C getrocknet. Salbei wird in reiner Form als Aufguss zum Trinken, Gurgeln, für Spülungen und Umschläge verwendet. Antiseptisch wirkt Salbei spezifisch gegen das Bakterium Staphylococcus aureus, das bei eitrigen Abszessen auftritt. Getrocknetes Salbei-Kraut ist auch Bestandteil zahlreicher Teemischungen, unter anderem in Hustentees. |  | Gartenmax Tipp Salbei - heisst botanisch Salvia officinalis
- gehört zur botanischen Familie der Lippenblütengewächse
- hat in Medizin und Pharmazie als Antiseptikum und bei der Behandlung von Hautkrankheiten Bedeutung.
| | Quirlblättriger Salbei | |
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