Salweide| Die Veränderlichkeit äußerer Merkmale bei Weiden ist ebenso gross wie ihre leichte Kreuzbarkeit. Das gilt vor allem für die schmalblättrigen Weidenarten, aber auch für die breitblättrige Saiweide, die als Frühblüher im Garten Bedeutung hat. Die Salweide ist über fast ganz Europa bis Nordostasien und den Nordiran verbreitet. In Naturarealen besiedelt sie auch das Gebirgsland (in den Karpaten 1780 m) und besetzt oft Böschungen, Dämme und Sandgruben. Tolerant gegenüber Trockenheit wie Nässe blüht sie als wichtige Bienenweide im zeitigen Frühjahr, oft aber auch schon im Februar. Ihre attraktiven Blütenkätzchen sind kurz, breit und hängen nicht herab. Obwohl sich fast alle Weidenarten problemlos aus Holzstecklingen ziehen lassen (je stärker der Steckling, um so besser die Erfolgsaussichten), schlägt die Salweide hingegen meist keine Wurzeln; neue Pflanzen muss man deshalb in einer Baumschule erwerben. An Teichen und auf feuchtem bis nassem Boden gedeiht die ähnliche Grauweide, die saure Gartenböden bevorzugt. Sie unterscheidet sich von der Salweide vor allem durch die Polsterform der Sträucher und die Bildung sogenannter Holzleisten unter der noch jungen Zweigrinde, die bei der Salweide fehlen. | | | Gartenmax Tipp Weiden - zählen zur Gattung Salix
- sind namengebend für die botanische Familie der Weidengewächse, zu der auch die Pappeln gehören
- bilden Blüten in Kätzchenform, aus denen sich Kapselfrüchte bilden, deren Samen Haarschöpfe tragen.
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