Sanddorn - bunter Fruchtschmuck im Herbst Im Herbst fällt der schöne Fruchtschmuck des Sanddorns auf, der mit einem Meer von kleinen, orangefarbenen bis roten, bei einigen Zuchtsorten auch gelben Beeren besetzt ist. Als Kulturpflanze hat der Sanddorn nicht nur im Garten, sondern auch im Landschaftsbau Bedeutung - insbesondere an der deutschen Ost- und Nordseeküste kommt die große Festigungskraft seiner Wurzeln in den Dünengebieten zur Geltung. Auch Geschmack und Heilkraft der Früchte werden geschätzt, die Beeren zu Saft verarbeitet. Der Sanddorn ist ein stark wuchernder Strauch mit sommergrünen, linearen, silbrig-grünen, wechselständigen Blättern. Äste und Zweige sind mit Dornen besetzt. Der Sanddorn ist zweihäusig und trägt Blüten in kurzen Trauben an den Vorjahrstrieben; die Spindel des weiblichen Blütenstands kann sich bisweilen zu einem Sprossdorn oder Kurztrieb umwandeln, die männlichen Blütenstände hingegen fallen ab. Die zweistrahligen Blüten tragen keine Kronblätter, zur Befruchtung der Blüten und Bildung von Früchten müssen Pflanzen beider Geschlechter in Nachbarschaft gepflanzt werden. Die Früchte enthalten organische Säuren, das Glykosid Querzitin und eine sehr große Menge Vitamin C - schon nur 5 g frischer Früchte decken etwa den Vitamin C-Tagesbedarf eines Erwachsenen. Den höchsten Vitamin C-Gehalt weisen die Früchte im Herbst auf. | | | Gartenmax Tipp Der Sanddorn - heisst botanisch Hippophae rhamnoides
- gehört zur botanischen Familie der Ölweidengewächse
- erreicht als aufrecht wachsender Strauch etwa 3 m Höhe.
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