Schlangen im Garten - kein Grund zur Panik Eigentlich könnte man sich freuen: Wo Schlangen im Garten auftauchen, ist´s um die Natur noch gut bestellt. Dennoch sind vielen Gärtnern die Reptilien, wenn sie denn einmal im Garten erscheinen, nicht geheuer - Angst und Ekel gehen um. Oft aber gibt es keinen Grund zur Panik: Gefahr droht meistens nicht. Zu den häufigsten bisweilen im Garten erscheinenden Arten zählt die bis zu 150 cm Ringelnatter, leicht erkennbar durch ihre auffälligen, weissen oder gelben Mondflecke am Hinterkopf. Weil eine gute Schwimmerin, kann man sie manchmal im Gartenteich antreffen. Aber auch Komposthaufen besiedelt sie gern, um in der verrottungswarmen Miete ihre Eier abzulegen. Von der ungiftigen Ringelnatter geht keine Gefahr aus; wer sie berührt, kann sich allenfalls leichte Hautreizungen durch Drüsensekrete der Schlangenhaut einhandeln. Unter den giftigen heimischen Vipern ist die Kreuzotter die am weitesten verbreiteste Art. Sie bevorzugt warme Areale, weshalb sie - selten - in Heidegärten und an sonnenexponierten Gartenplätzen auftaucht. Obwohl mit Giftzahn bewaffnet, flüchtet die Otter eher als anzugreifen, wenn Sie sich ihr nähern. Zum Angriff kommt es allenfalls, wenn Sie dank einer Unaufmerksamkeit des Tieres der Schlange zu nahe kommen, ihre Fluchtdistanz unterschreiten konnten. Zur Not sollten Sie Gartenbauamt und Naturschutzverein informieren, die eine Umsiedlung der Tiere vornehmen können.
| | | Gartenmax Tipp Schlangen gibt es in Mitteleuropa nur in zwei zoologischen Familien mit acht Arten: - Zu den Nattern zählen Ringel-, Würfel-, Glatt- und Aeskulapnatter.
- Zur Familie der Vipern gehören Wiesen-, Kreuz- und Hornotter sowie die Juraviper.
- Nahezu alle Schlangenarten sind im Bestand gefährdet und stehen unter Artenschutz.
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