Schneeglöckchen - Vorfrühlingsboten im Februar | Wildbestände des Schneeglöckchens sind in unseren Naturarealen selten geworden und stehen unter Artenschutz; in den Gärten jedoch sind Zuchtformen der schönen Zwiebelblume weit verbreitet. Wenn ab Februar die weissen, innen gelblich oder grün berandeten Blüten erscheinen, ist der Frühling nicht mehr fern. Das Schneeglöckchen treibt aus kleinen, ovalen Zwiebeln bis in 10 cm Wuchshöhe aus und bildet längliche, blaugrüne, etwa 8 mm breite Laubblätter aus. Die weissen, hängenden, etwa 20 mm langen Blütenglöckchen, die sich bei kühlem Wetter nicht öffnen, wirken tropfenförmig - weshalb die Pflanze im süddeutschen Sprachraum auch Schneetröpferl genannt wird. Weil das Schneeglöckchen zwar feuchte, kalkhaltige Böden bevorzugt, aber trotzdem in nahezu jeder humosen Gartenerde im Halbschatten gedeiht und zudem pflegeleicht ist, zählt es zu den beliebtesten und meist gepflanzten Zwiebelblumen in unseren Gärten. Besonders attraktiv wirken Gruppenpflanzungen unter sommer- oder immergrünen Laubgehölzen; weil sich die Pflanzen durch Selbstaussaat rasch vermehren, bilden sich oft binnen weniger Jahre dichte Schneeglöckchen-Blütenmeere. |  | Gartenmax Tipp Das Schneeglöckchen - heisst botanisch Galanthus nivalis
- zählt wie die Knotenblume zur botanischen Familie der Narzissengewächs
- wird im Herbst gepflanzt, wobei die Zwiebeln etwa 10 cm tief in die Erde gesteckt werden.
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