Schnittpetersilie| Was wären junge Salzkartoffeln aus dem eigenen Garten, in Butter zerlassen, ohne die krönende Würzung mit Petersilie? - Die Schnittpetersilie zählt zu den beliebtesten - und in unseren Gärten bereits seit Jahrhunderten kultivierten - Gewürzpflanzen. Einst hatte sie wegen ihrer interessanten, sattgrünen Blätter auch als Grabzierde Bedeutung, heute jedoch ist sie eine der bedeutendsten Nutzpflanzen des Kräutergartens. Im März beginnt die Aussaatzeit. Die sehr lange Keimzeit der Samen von etwa drei bis vier Wochen kann man verkürzen, indem die Samen vor der Aussaat durch ein mehrtägiges Wasserbad aufgeweicht werden. In der Gartenpraxis hat sich bewährt, die Saatreihen der langkeimigen Petersilie durch Begleitsaaten schnellkeimiger Radieschenreihen zu markieren. Die Schnittpetersilie bevorzugt mittelschwere, nährstoffreiche und stets etwas feuchte Gartenböden und sonnige Plätze; auf mageren Sandböden gedeiht sie weniger gut. Nach kräftigem Auswuchs der Pflanzen werden nach und nach nur einzelne Blätter geerntet; Kahlschnitte führen meist zum Absterben der Petersilie. Neben dem Frischverzehr sind die zerkleinerten Blätter bestens für die Tiefkühlkonservierung geeignet; bewährt hat sich das Einfrieren kleiner Mengen in Eiswürfelkästen. - Neben der klassischen Petersilienvarietät Crispum mit gekräuselten Blättern gibt es glattblättrige Sorten, die zwar optisch weniger attraktiv sind, oft aber eine noch höhere Würzkraft entfalten. | | | Gartenmax Tipp Schnittpetersilie - heisst botanisch Petroselinum crispum var. vulgare
- zählt zur botanischen Familie der Doldenblütler
- erreicht 25 cm Wuchshöhe
- wird in 20cm Reihenabstand mit 20 cm Abstand innerhalb der Reihe ausgesät.
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