Schwarzer Holunder Der Schwarze Holunder ist ein von Legenden umwobenes Gehölz und gilt in vielen Ländern als uralte Kultpflanze. Einst wuchs vor fast jedem Bauernhaus ein kräftiger Holunderstrauch, der über Generationen hinweg gepflegt wurde. Ursprüngliches Wuchsgebiet des Holunders, auch Holler und Wilder Flieder genannt, waren hingegen krautreiche Wälder, feuchte Eschenbestände und später die Feldhecken der Kulturareale in entwaldeten Landschaften. Der Schwarze Holunder ist ein heute auch in Stadtgärten weit verbreiteter Strauch. Er hat unpaarig gefiederte, gegenständige, sommergrüne Blätter und tellerförmig flache, weiße Blütendolden, die sich ab Juni öffnen. Wegen seiner ab September reifenden Früchte ist der Holunder eine ergiebige Nutzpflanze. Die rötlich schwarzen Holunderbeeren zählen neben Sanddorn, Hagebutte und Süßer Eberesche zu den ergiebigsten, vitaminreichsten Wildobstarten. Besonders der Anteil an Nicotinamid ist mit rund 1,5 mg in 100 Gramm Fruchtfleisch beim Holunder besonders bedeutsam. Genutzt werden die Früchte vor allem für die Saftgewinnung und Herstellung von Holundersuppen, die vielerorts als winterliche Delikatesse gelten.
| | | Gartenmax Tipp Schwarzer Holunder - heisst Sambucus nigra
- gehört zur botanischen Familie der Geißblattgewächse
- liefert Blüten mit mehreren pharmazeutisch genutzten Inhaltsstoffen, die in der Naturheilkunde als schweisstreibendes Mittel bei Erkältungen verwendet werden.
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