Steingarten In einem Steingarten fühlen sich Gebirgspflanzen am wohlsten. Beschreiben Sie bitte den Standort hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnisse sehr genau, den für diesen Lebensbereich gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Plätzen: a) Felsenmatten bez. stark besonnte Plätze mit feinschotterhaltigem flachgründigem Boden b) Steinfugen oder Mauerkronen c) Felsensteppen bez. mit Steinen und Geröll (auch Sand) durchmischte, nährstoffreiche Böden, die nicht nur im Steingarten, sondern auch auf Freiflächen zu finden sind. d) Sonderstandort Alpinum für Liebhaberpflanzen aus dem Hochgebirge Zeichenerklärung: abs = absonnig / hs = Halbschatten / sc = Schatten / so = sonnig | | Steingärten | | Ein Steingarten ist ein belebendes Element für jedes Grundstück, weil er die Kultur einzigartiger Pflanzenarten ermöglicht, die auf normalem Gartenbodem kaum gedeihen. Hier werden auf Gebirgs- und Geröllböden heimische Gewächse gezogen; entsprechend deren Ansprüchen muss ein Steingarten aufbereitet sein. Typische Steingartenpflanzen sind zum Beispiel Katzenpfötchen, Mauerpfeffer und Fetthenne. Sie bevorzugen vollsonnige Plätze auf magerem, sandigem, steinigem Boden. Feuchte Erde oder gar Staunässe vertragen sie nicht. Deshalb muss bei der Anlegung eines Steingartens für die Wasserdurchlässigkeit des Pflanzsubstrats gesorgt werden. Für die Drainage hebt man die Steingartenfläche in 25 cm Tiefe aus und verfüllt die Grube mit einer Mischung aus grobem Kies und humosem Sand. Auf diesem Pflanzenuntergrund drappiert man grosse und kleine Steine, Felsbröckchen und Findlinge. Gerade bei der Anlegung eines Steingartens kommt es auf eine harmonische Kompositionn bei der Plazierung von Dekorsteinen und Pflanzen an. Der April ist Pflanzzeit für die Steingarten-Stauden und -Jahresblumen;die Gärtnereien halten jetzt ein grosses Sortiment bereit. Entsprechend ihren Standortbedingungen in den Natur-arealen sind sie Spezialisten für nährstoffarme Böden; im Steingarten muss deshalb nicht gedüngt werden.
|  | Gartenmax Tipp Steingruppen bilden Solitärsteine wirken im Steingar-ten selten attraktiv. Am besten ordnet man Steine verschiedener Herkunft und Grösse, zum Beispiel Granit- und Kalksandsteine, in optisch gefälligen Gruppen an. Alle Steine sollten mindestens zur Hälfte in das Pflanzsubstrat ein-gelassen werden, damit sie stabil stehen und auch Bodenerosion nach Regenfällen überdauern. | | Sedum oreganum | |
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