Steinmarder Sie sind auf dem Vormarsch: | Steinmarder gibt es heute fast überall, sogar in den autoreichsten und lautesten Bezirken unserer Grossstädte. Die Ausbreitung der Marder steht in Zusammenhang mit der Vermehrung ihrer Beutetiere, voran Ratten und Tauben. Im Garten fungieren die prächtigen Raubtiere insofern als Gesundheitspolizei, wenn sie Nager wie Ratten und Mäuse in Schach halten. Gleichwohl sind sie vor allem für Hühner- und Taubenhalter ein Ärgernis: Nicht selten räumen Steinmarder wie im Blutrausch auch in Gefiederställen und -schlägen auf und töten binnen kürzester Zeit alle Tiere, ohne die Beute jedoch zu fressen. Steinmarder weisen alles auf, was an eleganten Raubtieren so begeistern kann: Sie sind kräftig und schnell, sehr sprungstark und können gut klettern - weshalb sie häufig über Regenfallrohre und nahe am Haus stehende Bäume auf Dachböden gelangen und sich dort häuslich einrichten. Die des Nachts aktiven Tiere gehen allerdings rasch auf die Nerven, wenn sie im Haus ihre Wochenstuben begründen und der junge Nachwuchs erste Sprungübungen macht - lärmende Poltergeister in der Nacht. Wo immer sie nicht stören, sollte man Steinmarder dulden. Ganz einfach ist die Vertreibung der cleveren Räuber aus Haus und Garten ohnehin nicht: Beste Chancen hat man als Hundehalter, der sein Tier das Marder-Revier regelmässig inspizieren lässt. | | | Gartenmax Tipp Steinmarder - heissen zoologisch Martes foina
- erreichen bei 27 cm Schwanz- eine Kopf-Rumpf-Länge von 40 bis 53 cm werden bis 1,8 kg schwer
- bilden mit Baummarder, Fischotter, Dachs, Iltis, Hermelin und Mauswiesel die zoolgische Familie der Marder.
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