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Teichmolche

Spätestens im April kehren Teichmolche aus ihrem Winterquartier zurück und wandern in ihre Laichgewässer ein. Unter den vier heimischen Wassermolch-Arten ist der Teichmolch der häufigste und am weitesten verbreitete Vertreter - und zudem ein besonders schöner, der gern fischfreie Gartenteiche als Laichstätte annimmt. Zur Laichzeit bilden die Männchen eine prächtige Hochzeitstracht mit welligem Rückenkamm, Ruderschwanz und Schwimmhäuten an den Zehen aus - und sind dann wie von Sinnen: Hormongeschüttelt jagen sie in der Balz ihren Weibchen im Wasser hinterher und vergessen dabei jede Vorsicht. In dieser Zeit kann man die aufgeregten, faszinierenden Tiere im Gartenteich gut beobachten. Vor allem, wenn sie zum Luftholen an die Wasseroberfläche kommen. Die weniger auffälligen, sandbraunen Weibchen sind weitaus vorsichtiger, zumal nach Balz und Befruchtung. Als Hüterinnen von Laich und Nachwuchs verstecken sie sich meist sorgsam im Gewirr der Wasserpflanzen; ihre 200 bis 300 Eier legen sie, von einer klebrigen Gallerte umhüllt, einzeln in den Wasserpflanzen ab, wobei sie mit ihren Hinterbeinen die schützenden Blättchen um das Ei knicken. Nach der mehrwöchigen Fortpflanzungszeit verlassen Teichmolche das Wasser und besiedeln das Umland; ihre Hochzeitstracht bildet sich zurück. Im Sommer sind die Lurche nur in der Nacht aktiv; am Tag verstecken sie sich unter Pflanzen und Steinen.
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Gartenmax Tipp

Der Teichmolch

  • heisst zoologisch Triturus vulgaris
  • erreicht ca. 8 cm Körperlänge
  • gehört mit Alpen-, Faden- und Kamm-Molch sowie Alpen- und Feuersalamander zur zoologischen Ordnung der heimischen Schwanzlurche.
  Danke für die Hilfe Celine  
 

  
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