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Tomaten

- die Qual der Sortenwahl

Im August beginnt die Haupterntezeit der Tomaten. Fast unglaublich, was aus der einst kleinfruchtigen, in Südamerika beheimateten Tomatenpflanze durch Züchtung und Auslese geworden ist - kaum eine Frucht- und Pflanzenform, die es heute nicht gibt. Fleischtomaten sind die Riesen in der Sippe, zudem meist besonders aromatisch und schnittfest. Ein sehr gutes Aroma bilden auch länglich-ovale Eiertomaten, etwa die Sorte `Roma´. Cocktail-, auch Kirschtomaten genannt, bereichern seit längerem das Sortiment; sie sind nicht nur geschmackvoll und oft zuckersüss, sondern haben wegen ihrer dichten Blüten und Fruchttrauben auch einen hohen Schmuckwert. Eine noch relativ neue Varietät ist `Yellow Paershaped´´, die kleine, etwa 3 cm lange, birnenförmige, in der Reife leuchtend gelbe Früchte bildet. Allen Tomatensorten sollten Sie den sonnigsten, wärmsten Platz einräumen, den Ihr Garten hergibt. Wegen der Wärmereflexion eignen sich vor allem nach Süden weisende Hauswände sehr gut für die Pflanzung. Tomaten brauchen tiefgründige, humose, nährstoffreiche Böden mit steter Wasser- versorgung; bei Trockenheit sollten Sie täglich ausgiebig giessen, am besten frühmorgens oder am Abend. Tomaten sind windblütige Selbstbestäuber - beim Anbau unter Glas sollte man deshalb die Blütenzweige täglich leicht schütteln, um die Pollenübertragung zu gewährleisten.
 

Gartenmax Tipp

Achseltriebe ausgeizen
In den Achseln der fruchttragenden Tomatenzweige spriessende Triebe sollten Sie wöchentlich entfernen, damit die Pflanze sich nicht im vegetativen Wachstum verausgabt, sondern alle Kraft in den Wuchs der Früchte leitet.

   
 

  
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