Kleines Immergrün| Das Kleine Immergrün (Vinca minor) stammt aus Südeuropa. Nach Mitteleuropa wurde die Pflanze mutmasslich schon im Mittelalter eingeschleppt, inzwischen ist sie in ganz Europa verbreitet. Die Wildform wächst zerstreut in Mischwäldern. Das Immergrün wird gern in Gärten gepflanzt, weil die Pflanze Schatten verträgt und als immergrüner Bodendecker genutzt werden kann. Diese ausdauernde Art bildet lange, niederliegende bis aufsteigende, aber nicht blühende Sprosse. Weil die niederliegenden Sprosse häufig Wurzeln bilden, pflanzt sich das Kleine Immergrün auch ungeschlechtlich fort. Die blütentragenden Stengel sind sehr kurz. Die Blätter stehen gegenständig, sind lederartig und glänzend dunkelgrün. Die Blütezeit beginnt meist schon im März. Die fünfzähligen Einzelblüten sind 2-4 cm groß und hell- bis veilchenblau gefärbt. Die Frucht besteht aus zwei unterseits verwachsenen Bälgen; in jedem BaIg sitzen 3 bis 5 große Samenkörner. Das Kleine Immergrün enthält zahlreiche Indol-Alkabide, vor allem Vincamin, die in therapeutischen Dosen als Heilmittel, in größeren jedoch giftig wirken. |  | Gartenmax Tipp Die Dosis macht das Gift ... Vergiftungen durch die Wirkstoffe des Immergrüns können bei Überdosierung oder Verwechslung von Medikamenten auftreten. Dabei sinkt der Blutdruck sehr rasch, es folgen Blutkreislaufstörungen. - Die Immergrün-Alkabide werden aber auch medizinisch zur therapeutschen Senkung des Blutdrucks und bei Behandlungen von Gehirnerkrankungen verwendet. | | Vinca minor | |
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