Wacholder| Wacholder sind Nadelgehölze, die sich jedoch von Koniferen durch ihre Früchte unterscheiden: Die Samenschuppen der weiblichen Zapfen sind fleischig und ähneln Beeren. In der Botanik werden sie als Beerenzapfen (Galbuli) bezeichnet. Die Fruchtwände entstehen aus den verwachsenen Samenschuppen und umhüllen die Samen vollständig. Wacholder wachsen in etwa 40 - 60 Arten auf der Nordhalbkugel (auch über im Polarkreis), in Mittelamerika und im afrikanischen Njassaland. In unseren Gärten zählen sie zu attraktivsten kleinwüchsigen, pflegeleichten Nadelgehölzen. Der Gemeine Wacholder ist eine der häufigsten Gartenarten. Er gehört zur Gruppe Oxycedrus, deren Vertreter alle nadelartige Blätter in dreizähligen Wirteln mit weißen Streifen auf der Oberseite zeigen. Diese Streifen vereinigen sich beim Gemeinen Wacholder zu einem einzigen, der breiter als der grüne Nadeirand ist. Die Äste dieser Art stehen nahezu senkrecht, die Nadeln sind spitz und stechend, die Blüten zweihäusig. Die kugeligen, 5 - 9 mm großen Früchte sind mit Wachs bereift und im reifen Zustand blaugrau gefärbt. Sie bilden sich meist erstmals im 2. bis 3. Jahr nach der Pflanzung aus und enthalten drei stumpfe, dreikantige Samen. Wacholder enthalten ätherische Öle, Harze, den Bitterstoff Juniperin, verschiedene Zucker und organische Säuren. Die Früchte dienen getrocknet als Küchengewürz. Das Holz wird zum Räuchern von Fleisch verwendet. | | | Gartenmax Tipp Der Gemeine Wacholder - heißt Juniperus communis
- zählt zur botanischen Familie der Zypressengewächse
- bildet Früchte, die als harntreibendes Medikament genutzt werden.
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