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Waschbären

- die Einzelgänger machen mobil

Eigentlich ist er scheu, lebt verborgen im Wald und hat in der Fauna Mitteleuropas nichts zu suchen: Den in Nordamerika heimischen Waschbären gibt es bei uns erst seit 1934, als in Vöhl am Edersee einige Tiere ausgesetzt wurden. Innerhalb von nur 66 Jahren ist es dem kleinen, fruchtbaren Raubtier gelungen, weite Teile der deutschen Wälder zu besiedeln. Und offenbar ist der Einzelgänger dabei immer frecher und wagemutiger geworden - heute taucht der Waldbewohner bisweilen nicht nur in Dorfgärten auf, sondern sogar am Rand der Großstädte. Im Hamburger Stadtteil Osdorf etwa sahen sich die Bewohner gezwungen, ihre Mülltonnen zu verschliessen - denn des Nachts hatten sich Waschbären auf der Futtersuche daran zu schaffen gemacht ... Waschbären sind dämmerungs- und nachtaktiv; den Tag verschlafen die klettergewandten und schwimmfähigen Tiere meist in Baumhöhlen. Zu ihrer bevorzugten Speisepalette gehören Gliederfüßer, Kriechtiere, Lurche, Fische und nestjunge Vögel, aber auch leckere Wild- und Gartenfrüchte aller Art. Ihren deutschen Namen verdanken die kleinen Bären dem Umstand, Nahrung lange mit den Vorderpfoten hin- und her zu drehen - was aussieht, als wolle das Tier seine Beute waschen. Waschbären werden über 20 Jahre alt; ihre Verbreitung bei uns erklärt sich auch durch ihre Fruchtbarkeit - nach einer Tragzeit von nur 60-73 Tagen gebären die Weibchen bis zu sieben Jungtiere. Waschbären - die Einzelgänger machen mobil Eigentlich ist er scheu, lebt verborgen im Wald und hat in der Fauna Mitteleuropas nichts zu suchen: Den in Nordamerika heimischen Waschbären gibt es bei uns erst seit 1934, als in Vöhl am Edersee einige Tiere ausgesetzt wurden. Innerhalb von nur 66 Jahren ist es dem kleinen, fruchtbaren Raubtier gelungen, weite Teile der deutschen Wälder zu besiedeln. Und offenbar ist der Einzelgänger dabei immer frecher und wagemutiger geworden - heute taucht der Waldbewohner bisweilen nicht nur in Dorfgärten auf, sondern sogar am Rand der Großstädte. Im Hamburger Stadtteil Osdorf etwa sahen sich die Bewohner gezwungen, ihre Mülltonnen zu verschliessen - denn des Nachts hatten sich Waschbären auf der Futtersuche daran zu schaffen gemacht ... Waschbären sind dämmerungs- und nachtaktiv; den Tag verschlafen die klettergewandten und schwimmfähigen Tiere meist in Baumhöhlen. Zu ihrer bevorzugten Speisepalette gehören Gliederfüßer, Kriechtiere, Lurche, Fische und nestjunge Vögel, aber auch leckere Wild- und Gartenfrüchte aller Art. Ihren deutschen Namen verdanken die kleinen Bären dem Umstand, Nahrung lange mit den Vorderpfoten hin- und her zu drehen - was aussieht, als wolle das Tier seine Beute waschen. Waschbären werden über 20 Jahre alt; ihre Verbreitung bei uns erklärt sich auch durch ihre Fruchtbarkeit - nach einer Tragzeit von nur 60-73 Tagen gebären die Weibchen bis zu sieben Jungtiere.
 

Gartenmax Tipp

Der Waschbar

  • heisst zoologisch Procyon lotor
  • ist der einzige mitteleuropäische Vertreter aus der Familie der Kleinbären
  • erreicht bei 60-80 cm Rumpf- und 30-50 cm Schwanzlänge ein Körpergewicht von 4 - 10 Kilogramm.
   
 

  
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