Wenn der Gartenteich Wasser verliert ...| Verliert ein Folienteich in kurzer Zeit sehr viel Wasser, muss er nicht zwangsläufig undicht sein. In vielen Fällen ist eine unvorteilhafte Randgestaltung Ursache des Übels. Haben Wasser und die Erde des Ufers Kontakt miteinander, zieht das Erdreich Wasser aus der Teichkuhle. Eine rund um den Teich gezogene Kapillarsperre verhindert solche Wasserverluste. Dazu muss der Folienrand mit wenig Erde bedeckt, in etwa 10-20 cm Abstand von der Wasserfläche senkrecht geknickt und ebenerdig abgeschnitten werden, sodass die Verbindung zwischen Wasser und angrenzendem Gartenland gekappt ist. Durch eine Randgestaltung mit Steinen vermindert man ebenfalls Wasserverluste: Die Folie wird am Teichrand über Kantensteine gezogen. Der Belag für den Randweg, zum Beispiel Gehwegplatten, sollte ein paar Zentimeter über die Kante hinausragen. Diese Art der Randgestaltung eignet sich jedoch nur für Kunstteiche, die nicht von Fröschen, Kröten und anderen Lurchen besiedelt werden - die Tiere kommen zwar in das Gewässer hinein, nicht aber aus dem Wasser wieder heraus; der Teichrand wird zur Todesfalle. Ab dem Frühjahr kommt es auch durch den Wuchs mächtiger Sumpfstauden, z.B. der Sumpfschwertlilie, zu Wasserverlusten. Die Pflanzen nehmen über ihr Wurzelwerk im Teich Wasser auf, das sie über ihre Blätter verdunsten. Wenn nicht Regenfälle die Wasserverluste kompensieren, sollten Sie mit Wasser aus dem Gartenschlauch den Teich auffüllen. | | | Gartenmax Tipp Loch in der Folie Bei Rissen in Folienteichen sinkt der Wasserspiegel stets auf das Höhenniveau des Folienlochs ab und ist meist leicht zu orten. Zur Schadensbehebung müssen Sie das Wasserniveau durch Abpumpen um einige Zentimeter unter das Folienloch absenken. Der Riss wird getrocknet, dann mit Folienflicken aus dem Fachhandel verschweisst. | | | |
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