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Werkzeuge 

Fangen wir mit dem Messer an, allerdings mit dem Gärtnermesser, das "Hippe"heißt .

Die Hippe hat eine geschwungene Schneide, die genau auf die Arbeiten an Gehölzen abgestimmt ist. Die Hippe ist auch nicht aus rostfreiem Edelstahl mit einem Industrieschliff versehen, sonden sie ist aus weicherem Eisen. Das Eisen rostet und wird schnell stumpf. Wieso also Eisen ? Wiel die eiserne Klinge mit einem Abziehstein sehr viel schärfer geschliffen werden kann als eine Stahlklinge. Man muß nur mehr auf die Hippe acht geben und öfter nachschleifen, denn eine scharfe Schneide ist das A & O.

Erfahrene Gärtner können mit der Hippe ziemlich starke Zweige schneiden. Aber auch sonst ist sie beim Gehölzschnitt unerläßlich, um die durch den Einsatz von Sägen aufgerissene Rinde glatt zu schneiden. Nur so behandelte Wunden heilen auch gut ab.

Dann brauchen wir eine Baumschere.

Es gibt eine Menge von Ausführungen, die sich in Qualität und eben Preis unterscheiden. Vielfach verwendet wird die gute FELCO 2. Wer sehr viel im Gehölzschnitt arbeitet, nimmt die FELCO -Schere mit Rollgriff, die nach stundenlanger Arbeit die Hand schont., aber gewöhnungsbedürftig ist. Die Scheren lassen sich sehr einfach in ihre Einzelteile zerlegen, um sie zu reinigen, zu fetten und um die Klinge mit dem Abziehstein ( siehe Hippe ) wieder zu schärfen. Wie das geht, laäßt sich besser zeigen, als es umständlich zu beschreiben.

Besonders beim Erhaltungsschnitt von Sträuchern wird die Astschere benutzt. Sie wird nicht mit einer Hand sondern mit beiden Armen an ihren langen Griffen bedient. Durch diese viel größere Hebelkraft ist sie zum Schnitt von stärkerem Holz, Ästen eben, geeignet.

An dieser Stelle sei mir ein kleiner Hinweis auf die richtige Körperhaltung beim Arbeiten erlaubt. Aus eigener Erfahrung, und die häufigen Rückenerkrankungen unter Gärtnerkollegen weisen auch darauf hin, weiß ich,. daß gerade diese Arbeit eine Belastung für die Wirbelsäule darstellt. Um nun den Gang zum Krankengymnasten mit einem Bandscheibenvorfall ( Hexenschuß ) sich zu ersparen, muß man sich informieren, wie man rückenschonend arbeitet.

Auch unbedingt gebraucht wird eine spezielle Baumsäge. Das ist eine Bügelsäge, deren Sägeblatt sich verstellen und spannen läßt. Immer ist man in einer Situation, daß man eine "normale" Säge gar nicht richtig ansetzen könnte, weil irgend ein Ast stört. Doch mit dem verstellbaren Blatt der Baumsäge ist das kein Problem.

 

  
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