Wiesenmahd Blumenwiesen bereichern jeden naturnahen Garten. Wo immer man ein vollsonniges Stückchen Rasen als Liegefläche und für Sport und Spiel entbehren kann, lohnt sich die Anlegung einer bunten Wiese. Ihr einziger Nachteil ist, dass man sie möglichst nicht betreten sollte, um die hochwüchsigen Blumen und Gräser nicht zu knicken. Wenn im Oktober die letzten Wiesenblumen abgeblüht sind, wird es Zeit für die Mahd. Eine hochgewachsene Wiese wird mit der Sense, kleinere Stücke auch mit der Handsichel gemäht; Rasenmäher schaffen den Wiesenschnitt meist nicht. Auf Magerwiesen reicht die einmalige Mahd im Gartenjahr; günstig dafür ist der Oktober, wenn die Hauptblütezeit bereits längst vorbei ist, viele Pflanzen bereits ausgesämt haben. -Eine wüchsige Fettwiese hingegen muss man in der Regel zweimal jährlich schneiden. Tiere nehmen Wiesen schnell als Lebensraum an; die Fauna wird allerdings durch die Mahd in ihrer Entwicklung gestört. Deshalb ist es nützlich, wenn man die Wiese in Etappen mäht: Zunächst wird eine Hälfte, ein Drittel oder ein Viertel der Fläche geschnitten - das Schnittgut bleibt liegen, und erst später wird die Mahd auf einem weiteren Wiesenteil fortgesetzt, das alte Schnittgut dann abgeharkt. Kleintiere können dann in den jeweils noch nicht gemähten oder schon wieder nachgewachsenen Wiesenteil wechseln, finden dort weiterhin Nahrung und Unterschlupf. | | | Gartenmax Tipp Saat im richtigen Verhältnis Bei der Anlegung einer Blumenwiese auf Kahlflächen benötigen Sie etwa 10-15 g Saat je qm. Die Saatmischung sollte zu 80-95 % aus Gräsersamen, der Rest aus Wildblumen-Saatgut bestehen. Wiesensaat-Mischungen erhalten Sie im Gartenfachhandel. | | | |
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