Wilder Wein - Feuerblätter im Oktober Im Oktober kommen Wilde Weine erst richtig zur Geltung. Das Laub der sommergrünen Kletterpflanzen verfärbt sich im Herbst leuchtend feuerrot, bevor es welkt und abfällt. Der Dreilappige und der Fünfblättrige Wilde Wein wurden schon vor Jahrhunderten als Zierpflanzen aus Amerika nach Europa eingeführt. Beide Arten treiben meist im Juli und August unscheinbare Blüten, aus denen sich ungeniessbare, kleine, schwarze Beerenfrüchte entwickeln - mit der leckere Beeren für Tafelobst und Weinherstellung liefernden Weinrebe (Vitis vinifera) haben die Wilden Weine nur ihren deutschen Namen gemeinsam. Der Wilde Wein ist ein Ranker; der Dreilappige schafft wegen seiner an den Trieben ausgebildeten Haftscheiben auch ohne Kletterhilfen an Hausfassaden Wuchshöhen von 15 Metern und mehr. Der Fünfblättrige Wein bleibt mit rund 10 Meter Höhe etwas kleiner; für die Bepflanzung von Wänden sollten Sie ihn mit einem stabilen Spalier unterstützen. Wilde Weine gedeihen bestens auf frischen, nährstoffreichen, humosen Böden und brauchen viel Sonne. Bei der Hausbegrünung eignen sie sich deshalb am besten für sonnenwarme Süd-, Südwest- und Südostwände. Der Oktober eignet sich für die Pflanzung von Jungweinen, deren schwache Triebe Sie mit Draht oder Band an die Hauswand leiten sollten. |  | Gartenmax Tipp Der Wilde Wein - gehört zur botanischen Gattung Parthenocissus
- zählt wie der Echte Wein zur botanischen Familie der Weinrebengewächse.
| | | |
|