Wildkaninchen - schöne Tiere, grosse Plage | Kein Zweifel - niedlich sind sie. Lange Ohren, grosse Augen, ein weiches Fell: Wildkaninchen sind schöne Tiere. Leider sind sie jedoch ebenso fruchtbar wie schön, was häufig zu einer Massenvermehrung führt und zu einer Plage im Garten. Weil Wildkaninchen vor allem im Winter auf der Futtersuche nahezu alles benagen, was der Garten hergibt, können Pflanzenfreunde die Tiere auf Dauer nicht dulden. Im Dezember besonders problematisch ist das Nagen der Kaninchen an der Rinde vor allem junger, weil noch zarter Bäume und Sträucher. Dabei entstehen oft irreparable Schäden; die Wasser- und Nährstoffbahnen der Pflanzen werden verletzt, die Gehölze gehen ein. Ein probater Schutz sind Drahthosen und Spiralmanschetten aus Kunststoff, die man um die Gehölzstämme wickelt. Wildkaninchen gibt es fast stets und überall. Den besten Schutz erreichen Sie durch eine kaninchensichere Umzäunung Ihres Gartens. Dazu eignen sich feinmaschige Drahtbahngeflechte, die Sie zwischen Stützpfosten aufziehen oder an Dekorzäunen - die, wenn nicht dichtflächgig, für Kaninchen überhaupt kein Durchschlupfhindernis sind - befestigen. Zudem muss eine Drahtbahn bis in 30 cm Tiefe in die Erde eingelassen werden, damit die Tiere sich nicht unter dem Zaun hindurchgraben. Der Aufwand für einen Rundum-Schutz dieser Art ist gross, erledigt das Problem aber dauerhaft - und erspart den Kauf stets neuer Pflanzen. | | | Gartenmax Tipp Das Wildkaninchen - heisst zoologisch Oryctolagus cuniculus.
- gehört mit Feld- und Alpenschneehase zur zoologischen Familie der Hasenartigen.
- erreicht bei 4-7 cm Schwanz- und 34-50 cm Rumpflänge ein Körpergewicht von 1,2 - 2,2 Kilogramm.
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