Winterharte Gartenblumen| Im Oktober und im Frühjahr können Sie Blütenstauden pflanzen; die Gärtnereien bieten dann ein breites Sortiment. Unter den winterharten »Stauden« versteht man im Gartenbau krautige, aber mehrjährige Pflanzen, deren Blätter und Stengel den Winter meist nicht - einige wintergrüne ausgenommen - überdauern, die jedoch im Frühjahr neu austreiben. Den langlebigen Stauden stehen die nur kurzlebigen Blumen gegenüber: Als Sommerflor werden die »Einjahresblumen« zusammengefasst, die im Jahr der Saat zur Entfaltung und Blüte kommen und in unserem Klima spätestens im Winter sterben. »Zweijahresblumen« dagegen, auch Halbstauden genannt, überstehen den Winter und gelangen im folgenden Frühjahr und Sommer zur Blüte, nachdem sie im Sommer zuvor ausgesät worden waren. Zu den Zweijährigen kann man auch jene Pflanzen zählen, die eigentlich mehrjährig leben, im Garten aber wegen der später schwindenden Blühwilligkeit schon nach ihrem ersten Blütensommer entfernt werden - fliessender Übergang in der Begriffe. Nicht allein die Ein- und Zweijahresblumen schmücken mit Farbe, Form und Duft ihrer Blüten den Hausgarten, sondern auch und gerade das breite Sortiment der blühenden Gartenstauden macht den Hausgarten reicher. Zudem machen Ihnen winterharte Stauden weniger Arbeit, weil sie im Unterschied zu den Ein- und Zweijährigen nicht alljährlich wieder, sondern nur einmal gepflanzt werden müssen. |  | Gartenmax Tipp Pflanzabstand Im Staudenbeet sollten Sie die Pflanzabstände je nach der Staudengröße variieren: Kleinwüchsige Arten brauchen etwa 20 cm, mittlere 40-60 cm und hohe und ausladende Pflanzen plaziert man mit 80-100 cm Abstand. | | Dahlia Hybride "Arabien Night" | |
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