Winterlinge - früher Blütenschmuck| Sehr früh, manchmal schon ab Ende Januar, treibt der Kleine Winterling seine Blüten. Die in Südosteuropa heimische Staude ist mittlerweile im gesamten Mitteleuropa eingebürgert und in vielen Gärten verbreitet. Weil sie auch im Halbschatten gedeiht, siedelt die ausdauernde Pflanze häufig unter sommer-grünen Hecken, die während ihrer Blütezeit noch kein Laub tragen. Aus seinem knolligen Wurzelstock treibt der Kleine Winterling auf 5 - 15 cm hohen, zuweilen rötlichen Stengeln goldgelbe, schalenförmige Blüten mit 2 - 3 cm Durchmesser, die nicht in Krone und Kelch unterteilt sind. Die Blüten tragen zwischen ihren Hüll- und Staubblättern kleine, zarte Honigblätter, sodass der Flor trotz der geringen Blütengröße füllig und dichtblütig wirkt. Während der Kleine Winterling schon im Flor einen Quirl von drei handförmig geteilten Hochblättern bildet, treiben seine rundlich-herzförmigen, mehrteiligen Grundblätter meist erst nach der Blütezeit aus und bilden am Pflanzort grüne Polster. Weil Winterling-Samen häufig durch Ameisen verschleppt werden, breitet sich die Staude rasch aus - sodass sich schon wenige Jahre nach der Pflanzung weniger Knollen dichte, zur Winterzeit dekorative Blütenfelder im Garten bilden. |  | Gartenmax Tipp Der Kleine Winterling - heisst botanisch Eranthis hyemalis
- gehört wie Christ-, Troll- und Dotterblume zur Familie der Hahnenfussgewächse
- wildert oft durch Aussämung seiner in kleinen Blagfrüchten gebildeten Samen aus.
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