Winterschutz bei Rosen | Rechtzeitig vor dem Winter sollten Sie sich um Ihre Rosen kümmern. Wenn Rosenholz im Winter leicht zurückfriert, treiben die Pflanzen im folgenden Frühjahr meist um so stärker aus. Schützt man jedoch die kräftig entwickelten Triebevor Frost und Schnee, erreicht man eine frühe und üppige Blüte. Zweige von Tannen und Fichten sind der einfachste Winterschutz für Rosen und andere empfindliche Gehölze. Strauchrosen, die im letzten Herbst oder Frühjahr gepflanzt wurden und noch nicht so viele Feinwurzeln gebildet haben, werden am besten mit grobem Leinen oder Jutematerial umhüllt. Bei winterharten Kletterrosen ist ein Schutz durch Fichtenreisig nur für Jungpflanzen notwendig. Hochstamm-Rosen brauchen einen besonderen Schutz vor Schnee und Frost. Junge Pflanzen werden bei frostfreiem Wetter vorsichtig heruntergebogen und mit Hanfband und Erdnagel am Boden befestigt. Die zusammengebundene Krone sollten Sie mit einer Erdschicht bedecken. Das freiliegende Stämmchen erhält Schutz durch eine Strohmanschette. Ältere Stammrosen, die beim Niederbiegen leicht brechen können, schützt man durch das Zusammenschnüren der Kronentriebe; die Veredelungsstelle sollten Sie mit Nadelholzreisig abdecken. | | | Gartenmax Tipp Wintersteher Robuste Wildrosen brauchen keinen Winterschutz - sie zeigen jetzt sogar ihre nach der Blüte zweite Pracht, die Hagebutten. Die Rosenfrüchte sind sogenann-te »Wintersteher« - sie fallen im Winter nicht ab und werden gern von Vögeln gefressen. | | | |
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