Ziergras - bizarrer Gartenschmuck | Ziergräser bereichern den Garten vor allem im Herbst und Winter, wenn kaum noch etwas blüht. Viele Arten werden, mit Rauhreif und Schnee bedeckt, in der kalten Jahreszeit zu bizarren Schönheiten. Sie blühen zu fast ganzjährig und stehen oft monatelang im Blütenschmuck, bisweilen auch im Winter. Häufig werden Ziergräser im Garten eingesetzt, um die Bepflanzung mit ihren Formen aufzulockern. Sie mäßigen die Wirkung greller Farbflächen und bieten einen harmonischen Hintergrund für sanfte Pastellblüten. In den Gärtnereien werden zahlreiche winterharte Ziergrasarten kultiviert. Wie ihre wilden Vorfahren sind sie für unter- schiedliche Bodenbedingungen prädestiniert. Das Chinaschilf (Miscanthus) etwa kommt mit seinen verschiedenen Gartenformen an jedem Platz zur Geltung. Als Solitärpflanze am Wasser ist zum Beispiel Miscanthus sinensis `Grachlimus´ mit feinen, etwas gefalteten, überhängenden Blättern bestens geeignet. Wer buntblättrige Formen bevorzugt, pflanzt das gelbgestreifte, bis zu 2 m hohe Miscanthus sinensis `Strictus´. Ein starkwüchsiges, bisweilen wucherndes Riesenschilf ist auch das Klarinettenrohr (Arundo donax). Seine breiten Blätter werden über 2 m hoch. In Starkfrostlagen braucht es eine Winterabdeckung. Für trockenere Steingartenplätze und im Heidegarten ist zum Beispiel der Blaustrahlhafer (Avena sempenvirens) geeignet. Er bildet bis zu 70 cm hohe Büsche mit schmalen, graublauen Blättern und überhängenden Rispen. | | | Gartenmax Tipp Wuchernde Arten begrenzen Stark wuchernde Ziergras-Arten nehmen durch Bildung von Ausläufern rasch und oft unerwünscht große Flächen ein. Die Ausbreitung können Sie verhindern, indem Sie die Gräser in Pflanzkörben oder perforierten Eimern in Ihren Gartenboden setzen. | | | |
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