Zitronenmelisse - Blätter mit Citrus-Duft Ihren deutschen Namen erhielt die Zitronenmelisse wegen der angenehm nach Citrus duftenden Blätter. Beheimatet ist sie in Südeuropa, Nordafrika, in Kleinasien und im Kaukasus. Der Duft erschliesst sich am stärksten, wenn man die Blätter zerkleinert und zerreibt. Die Melisse hat seit Jahrhunderten große Bedutung als Heilpflanze und wurde bereits in den Arznei- und Klostergärten des Mittelalters großflächig angebaut. Auch im Hausgarten ist die stark behaarte, drüsenreiche Pflanze mit ihrem vierkantigem Stengel, gekreuzt gegenständigen, langgestielten, eiförmigen, am Rand gekerbten Blättern und den weissen, in Scheinquirlen angeordneten Blättern eine Bereicherung. Die Melisse braucht viel Wärme, verträgt aber keine direkte Sonnenbestrahlung und gedeiht am besten im Halbschatten. Sie bevorzugt tiefgründige, nährstoffreiche Böden mit Humusreserven, mag keine pH-saure Erde.. Nach der Aussaat der winzigen Samen im Frühjahr sollten Sie die Blätter spätestens Anfang Oktober ernten, bevor die voll ausgewachsene Staude ihr Laub bei den ersten Frösten einzieht. Bei der Trocknung sollte man das Kraut schonend behandeln, um Verluste der Inhaltsstoffe zu minimieren; am besten beginnen Sie mit einer mehrstündigen Vortrocknung bei Zimmertemperatur, bevor Sie die Blätter bei 50°C im Backofen vollständig konservieren. - Frisch werden die Blätter als Würze für Salate und Wildgerichte verwendet.
| | | Gartenmax Tipp Die Zitronenmelisse - heisst botanisch Melissa officinalis
- gehört zur botanischen Familie der Lippenblütengewächse
- wird in Medizin und Pharmazie als Entspannungsmittel und Antispasmodikum genutzt.
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